Mach mal‘ Pause!

Die Kraft der Stille  – beim Sprechen und auch sonst so

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Ich liebe Pausen!

Pausen im Alltag sind unser Quell für mehr Kreativität und Energie. Sprechpausen im Vortrag sorgen für eine sinnvolle Spannung  und eine stimmige Dramaturgie.

Es besteht ein Zusammenhang zwischen den Pausen, die wir uns im Alltag gönnen und der Sprechpausen im Vortrag. Beides verlangt, dass wir uns und anderen die Stille oder einen Moment der Ruhe zugestehen. Einerseits, um nachzudenken und andererseits, um durchatmen zu können.Oft reicht schon eine kleine Pause von nur einer Minute*) um den Atem zu beruhigen, um sich zu fokussieren, um Ordnung im Innen herzustellen.

Was auch immer ihnen hilft, um zur Ruhe zu kommen – einen Ausgleich zu schaffen – tun sie es. Nehmen Sie sich diesen Moment! Seien Sie Frau oder Herr über Ihre Zeit.

Denn – wer selbst über seine eigene Zeit verfügt und sich nicht fremdbestimmt erlebt, stärkt sein Selbstwertgefühl. Nehmen Sie sich bewusst Zeit und sind Sie entspannt, drücken Sie nicht nur sich selbst Wertschätzung aus. Mit einem souveränen Auftreten strahlen Sie Ruhe und Präsenz aus. (Das bedeutet aber auch, auf parallele Ablenkungen, wie etwa ständig das Mobiltelefon im Blick zu haben, zu verzichten.)

„Präsenz entsteht durch Aufmerksamkeit und Hingabe an den Moment.
Ein Mensch der präsent ist, kann gut präsentieren und repräsentieren.“
Joachim Schaffer-Suchomel

In meinen Kommunikationstrainings zeige ich Ihnen, wie Pausen in einer Rede wirken. Sprechpausen scheinen so klein und können doch so mächtig sein: Eine Pause gibt Raum, eine Pause verdeutlicht und eine Pause hebt die Spannung.

Ihr Vorteil:

  • Pausen erleichtern Ihnen das Sprechen. In einer Pause können Sie durchatmen.
  • Die Pausentechnik hilft Ihnen Ihr Tempo zu behalten oder es wieder zu finden.

Wie und wann setze ich Sprechpausen ein?

 

  • Nutzen Sie eine Pause am Beginn Ihrer Präsentation! Einerseits, um selbst den Raum und Ihr Publikum wahrzunehmen, mit innerer Ruhe zu starten und andererseits, um die volle Aufmerksamkeit für Sie und Ihr Thema zu sichern.
  • Pausieren Sie nach dem Ausatmen – das entspannt Sie und damit klingt Ihre Stimme ruhiger.
  • Mit Pausen setzen Sie Gewichtungen in Ihrer Rede:

Setzen Sie VOR einem Wort eine Pause, wenn Sie die Spannung erhöhen wollen.
Setzen Sie NACH einem Wort eine Pause, um die Aussage wirken zu lassen.

  • Setzen Sie eine Pause, wenn Sie von einem Gedankengang zum Nächsten wechseln. Vorteil: beim Publikum kann sich das Gehörte setzen, bevor es von weiteren Inhalten überlagert wird.
  • Setzen Sie eine Pause nach jeder rhetorischen Frage – so laden Sie Ihre ZuhörerInnen ein, eine mögliche Antwort zu formulieren und neugierig auf Ihre Antwort zu sein.
  • Setzen Sie Pausen als Abwehr.
    Vorteil: sie wirken souverän und gewinnen Zeit, Ihre Antwort zu formulieren.

Also: vereinbaren sie einen Termin mit sich selbst – am besten täglich! Gönnen sie sich etwas Gutes. Nehmen Sie das Zepter der Zeit in Ihre Hand. Nur so haben sie genug Kraft, um Leistung zu bringen und … um präsent zu sein.